Rollendurchmesser von Baufolien im Vergleich: 200 µm nach GKV vs. „Typ 200"

Baufolien im Vergleich:
Warum günstig oft zu teuer ist...
PE-Baufolien sind vielfältig ein-setzbar und schützen Bauteile vor Durchfeuchtung. Im Bodenbereich dienen sie als Trennschicht zwischen Estrich und Dämmung.
PE-Baufolien werden im Baustoff-handel in verschiedenen Stärken angeboten. Als Standardstärke wird mittlerweile eine Folie mit 200µm = 0,2 mm Dicke verkauft. Der Grund dafür ist, dass der Sd-Wert bei 200µ in etwa 100 m entspricht.
Für den Feuchtigkeitsschutz unter Estrich-/Bodenplatten wird dieser Wert sicherheitshalber allgemein gefordert.
Wir führen diese 200 my PE-Baufolie standardmäßig als GKV-Folie.
2006 haben sich die PE-Baufolienhersteller im Gesamtverband Kunstoffverarbeitender Industrie (GKV) geeinigt, dass Folien nach GKV maximal 5 % produktions-bedingte Untertoleranz haben dürfen.
PE-Baufolien die als so genannte Typfolien (z. B. Typ 200) angeboten werden, können dagegen Unter-toleranzen von bis zu 30 % oder mehr aufweisen. Allerdings müssen diese dann auch so gekennzeichnet werden.
Ist dies nicht der Fall, kann das für den Bauunternehmer zu einem großen Problem werden.
Weißt zum Beispiel ein Estrich nach sechs Wochen Trocknung immer noch einen Feuchtigkeitsspuren auf, lässt der Architekt den Boden untersuchen.
Eine zu dünne Folie, die der Restfeuchte aus der Rohdecke nicht standhält, ist dann schnell aus Verursacher ausgemacht. Am besten also, nur eine Baufolie mit 200my nach GKV verwenden.
Vertrauen Sie auch hier auf Ihre RHG-Baustoff-Profis. Denn Qualität kennt keine Kompromisse!
ES KOMMT NICHT AUF DIE LÄNGE AN. SONDERN AUF DIE DICKE.

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